Donauringrennen

Die Donauringrennen waren zwar die sportlichen, nicht aber die gewinnträchtigen Highlights der Anfangsjahre, denn trotz guter Zuschauerzahlen konnte aus den Donauringrennen kein Gewinn erzielt werden. Diese Situation brachte den Club bereits Ende 1950 an den Rand des Ruins.

Obwohl 1950 ca. 60.000 Zuschauer die Rennen sahen, reichten die Einnahmen nicht, um die Steuerschulden und Forderungen der Stadt Ingolstadt zu begleichen. 

Dies war auch der Grund für Streitigkeiten in der Vorstandschaft. In der Jahreshauptversammlung am 29.02.1952 kam es zum Eklat. Die Neuwahlen wurden für ungültig erklärt und beim neu angesetzten Wahltermin am 08.04.1952 wurde Direktor Werner Kratsch (AUTO-UNION) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Heinz Flücht lehnte eine weitere Mitgliedschaft im Vorstand ab. Emmeram Karg wurde von der Stadt Ingolstadt zum Schatzmeister bestimmt.

Die Querelen in der Vorstandschaft führten zur Absage des Donauringrennens im Jahr 1952. 

Eine Szene vom Donauringrennen

1954 dagegen stand noch einmal ganz im Zeichen dieser Veranstaltung. Es war das letzte Mal, dass sich namhafte Fahrer wie die beiden DKW-Werksfahrer Karl Hofmann und Gerhard Bodmer im Stadtgebiet von Ingolstadt ein großes Rennen in der 350ccm-Klasse lieferten.

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